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	<description>Bewerbungs-Cockpit</description>
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	<title>Volira</title>
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		<title>Bewerben mit KI: So nutzt Du sie richtig – und wie Volira Dich dabei unterstützt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 16:02:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[KI (AI)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KI verändert den Bewerbungsprozess: Sie hilft beim Formulieren von Anschreiben, beim Finden passender Stellen – und behält für Dich den Überblick. Wir zeigen, was KI heute leisten kann, wo ihre Grenzen liegen und wie Volira Dich dabei unterstützt, Deine Bewerbungen zentral zu organisieren.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stell Dir vor:</strong> Du willst Dich auf eine Stelle bewerben und überlegst, wie Du das Anschreiben am besten formulierst, welche Stellen überhaupt zu Dir passen und wie Du den Überblick behältst, wenn gleichzeitig mehrere Bewerbungen laufen. Genau hier hilft Künstliche Intelligenz (KI) heute schon ganz praktisch – nicht nur beim Schreiben, sondern beim gesamten Bewerbungsprozess.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fun Fact</strong>: Die Bundesagentur für Arbeit steht dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Bewerbungen aufgeschlossen gegenüber und bietet auf ihren Portalen sogar konkrete Anleitungen dazu an, warnt jedoch vor einem unkritischen Kopieren der Ergebnisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben dies aufgegriffen und um zusätzliche Funktionen, die der Bundesagentur vermutlich noch nicht bekannt sind/waren, ergänzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Folgenden erfährst Du, was KI beim Bewerben leisten kann, wo ihre Grenzen liegen und wie Du sie – zum Beispiel mit Volira – sinnvoll in Deinen Bewerbungsalltag einbaust.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was KI mit Bewerbungen zu tun hat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">KI steht für „Künstliche Intelligenz" – Programme, die selbstständig Texte erstellen, Muster erkennen oder Entscheidungen vorbereiten können. Aus dem Alltag kennst Du das vielleicht von Sprachassistenten wie Siri oder Alexa, von Empfehlungen auf TikTok oder von der Routenplanung in Google Maps.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Bewerbungsprozess ist KI längst angekommen: Unternehmen setzen sie ein, um eingehende Bewerbungen vorzusortieren oder Vorstellungsgespräche auszuwerten. Auf der anderen Seite hilft KI Bewerber:innen dabei, passende Stellen zu finden, Unterlagen zu erstellen – und den Überblick über den gesamten Prozess zu behalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">KI als Bewerbungshilfe: Von einzelnen Tools zur ganzheitlichen Lösung</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klassischerweise nutzen Bewerber:innen KI punktuell:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Textgeneratoren helfen beim Formulieren von Anschreiben und Lebensläufen.</li>



<li>Lebenslauf-Generatoren sorgen für ein modernes, einheitliches Design.</li>



<li>Jobplattformen mit KI schlagen passende Stellenanzeigen vor.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem dabei: Diese Tools arbeiten meist isoliert voneinander. Der Lebenslauf entsteht in einem Programm, die Stellensuche läuft über eine andere Plattform, und wer den Überblick behalten will, welche Bewerbung wo steht, führt oft eine eigene Excel-Liste.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Volira setzt genau hier an und bündelt die wichtigsten Funktionen an einem Ort:</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Bewerbungs-Dashboard</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Alle laufenden Bewerbungen auf einen Blick – mit Status, nächsten Schritten und Fristen. Statt mehrere Tabs und Notizen zu pflegen, siehst Du sofort, wo Du gerade stehst und was als Nächstes ansteht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Job Application Tracking</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jede Bewerbung wird automatisch nachverfolgt: vom Versand über die Eingangsbestätigung bis zur Rückmeldung des Unternehmens. Du bekommst Erinnerungen, wenn eine Frist naht oder ein Nachfassen sinnvoll ist – ohne dass Du selbst Buch führen musst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bewerbungsmanagement</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse lassen sich zentral verwalten und je nach Stelle passgenau anpassen. Volira schlägt dabei Formulierungen vor, die zur jeweiligen Stellenanzeige passen – Du bleibst aber jederzeit in der Kontrolle über den finalen Text.</p>



<h3 class="wp-block-heading">KI-gestützte Stellensuche</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Statt Dich durch endlose Jobbörsen zu klicken, filtert die KI passende Anzeigen für Dich vor – basierend auf Deinem Profil, Deinen Erfahrungen und Deinen Präferenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was KI gut kann – und wo Du selbst gefragt bist</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Einsatz von KI beim Bewerben bringt klare Vorteile:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">✓ Du erstellst in kurzer Zeit einen soliden Textentwurf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">✓ Du erhältst eine sinnvolle, professionelle Struktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">✓ Du behältst den Überblick über mehrere parallele Bewerbungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">✓ Du hast weniger Stress bei Organisation und Formulierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gleichzeitig hat KI Grenzen, die Du kennen solltest:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">✗ Ohne eigene Anpassung können Bewerbungen unpersönlich wirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">✗ Manche Formulierungen klingen „zu perfekt" und damit unglaubwürdig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">✗ KI kann falsche oder ungenaue Angaben erzeugen, die unbemerkt übernommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">✗ Eigeninitiative und ein kritischer Blick bleiben unverzichtbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">KI clever nutzen – Schritt für Schritt mit Volira</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 1: Stellenanzeige verstehen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lies genau, was gesucht wird und welche Begriffe wiederholt auftauchen. Volira hebt relevante Anforderungen aus der Anzeige automatisch hervor, damit Du sie gezielt in Deiner Bewerbung aufgreifen kannst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 2: Unterlagen KI-gestützt erstellen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lass Dir von Volira einen ersten Entwurf für Anschreiben und Lebenslauf vorschlagen – zugeschnitten auf die konkrete Stelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 3: Text überprüfen und persönlich anpassen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänze eigene Erfahrungen, Stärken oder Beispiele, die Dich ausmachen. Der Vorschlag der KI ist ein Startpunkt, kein Endprodukt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 4: Bewerbung absenden und automatisch verfolgen lassen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Versand übernimmt das Job Application Tracking: Du siehst im Dashboard, wann die Bewerbung eingegangen ist und wirst erinnert, wenn ein Nachfassen sinnvoll ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 5: Rückmeldungen zentral verwalten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob Einladung, Rückfrage oder Absage – alle Rückmeldungen landen gebündelt im Dashboard, statt verstreut in E-Mail-Postfach und Notizzetteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 6: Aus dem Überblick lernen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil Volira alle Bewerbungen an einem Ort zeigt, erkennst Du Muster: Auf welche Art von Stellen bekommst Du eher Rückmeldungen? Wo lohnt sich eine andere Strategie?</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit oder ohne KI – Deine Bewerbung, Deine Chance</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bewerben mit KI ist kein Trick, sondern eine Möglichkeit, Zeit zu sparen und den Überblick zu behalten – gerade wenn mehrere Bewerbungen gleichzeitig laufen. Klar ist aber auch: Die beste Bewerbung ist die, die Dich zeigt, wie Du wirklich bist. Nutze KI und Tools wie Volira dort, wo sie Dir Arbeit abnehmen und Struktur geben – aber lass immer Deine persönliche Note einfließen. Am Ende zählt nicht nur, wie organisiert und professionell Deine Bewerbung wirkt, sondern auch Deine Persönlichkeit dahinter.</p>
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		<title>Lebenslauf: Warum Balken, Kreise und sonstige Gimmicks im Lebenslauf sinnlos sind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 15:33:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf und Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein übersichtlicher, gut strukturierter Lebenslauf entscheidet oft über den ersten Eindruck bei Bewerbungen. Dieser Artikel zeigt, worauf es bei Aufbau, Layout und Formatierung ankommt und welche typischen Fehler Sie vermeiden sollten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_flex_section"></div><p>Der Beitrag <a href="https://volira.de/beruf-und-karriere/lebenslauf-warum-balken-kreise-und-sonstige-gimmicks-im-lebenslauf-sinnlos-sind/">Lebenslauf: Warum Balken, Kreise und sonstige Gimmicks im Lebenslauf sinnlos sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://volira.de">Volira</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Lebenslauf: So sollte er formal aussehen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 14:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf und Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein überzeugender Lebenslauf entscheidet oft in Sekunden über den ersten Eindruck. Dieser Beitrag zeigt, wie Aufbau, Schriftart, Seitenlänge, Ränder und Foto formal richtig gestaltet werden – inklusive der häufigsten Fehler, die Bewerber vermeiden sollten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Ein guter Lebenslauf ist entscheidend</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lebenslauf ist fester Bestandteil jeder Bewerbung und somit das <strong>wichtigste Dokument</strong>. Daher macht es Sinn, sich einmal Zeit für die Erstellung seines Lebenslaufs zu nehmen, der im Anschluss über die Jahre nur ergänzt werden muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Lebenslauf ist die Grundlage für jede Art&nbsp;der Bewerbung!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die perfekte Formel für den richtigen Lebenslauf gibt es nicht, daher ist alles, was Sie hier lesen, als Orientierung zu verstehen und hilft Ihnen, grobe Fehler beim Erstellen zu vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lebenslauf sollte einfach, sehr übersichtlich und strukturiert gestaltet sein und alle Informationen über Sie enthalten, die es dem Leser ermöglichen, einen ersten Eindruck von Ihnen zu gewinnen. Wenn sich der Adressat erst in Ihren Lebenslauf einarbeiten muss ist es oft leichter, sich den Lebenslauf des nächsten Bewerbers vor zu nehmen und Ihren links liegen zu lassen. Daher ist es wichtig, dass Sie den Leser strukturieren, aber nicht mit zu vielen Details überfordern. Daher gilt, dass Sie Ihren Lebenslauf so kurz und prägnant, wie es Ihnen nur möglich ist, gestalten. Das beginnt mit einer logischen, lückenlosen und für den Leser nachvollziehbaren Abfolge Ihrer persönlichen Daten über die Layout-Gestaltung des Dokuments bis hin zur Art und Weise der Versendung Iher Bewerbungsunterlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lebenslauf sollte mit Ihrer aktuellen Tätigkeit beginnen. Ausnahme: Wenn Sie am Beginn Ihrer beruflichen Laufbahn stehen bzw. Berufseinsteiger mit nur wenigen Jahren Berufserfahrung sind (Studienabgänger, „Young Professionals“, „Trainee“), dann steht Ihre Ausbildung noch vor Ihrem beruflichen Erfahrung und bildet den Schwerpunkt Ihres Lebenslaufs. Eine <strong>Checkliste</strong> und Übersicht für den Personalberater wichtiger Informationen ergänzend zu Ihrem Lebenslauf finden Sie in unserem Artikel „Welche Informationen benötigt der Headhunter?„</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-white-color has-css-opacity has-white-background-color has-background is-style-dots"/>



<h2 class="wp-block-heading">Die am häufigsten vorkommenden Fehler vermeiden</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bitte vermeiden Sie die von Bewerbern immer wieder gemachten Fehler:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Fehlende Struktur</strong>: Wenig bis kaum strukturiert, durcheinander</li>



<li><strong>Zu viele Informationen</strong>: Der Lebenslauf wirkt überladen, in Kombination mit einer fehlenden Struktur ein komplettes „knockout“. Orientieren Sie sich immer an die Regel: Ihr Lebenslauf sollte 2, maximal 3 Seiten lang sein.</li>



<li><strong>Unübersichtlich</strong>: Die Gestaltung Ihres Lebenslauf wirkt unübersichtlich. Passiert oft durch Nutzung verschiedener Schrifttypen, Schriftgrößen und Satzarten.</li>



<li><strong>08/15 Anschreiben</strong>: Der Bezug zu der Stelle, auf die Sie sich bewerben, fehlt. Ein Vorteil für die Vermittlung über den Headhunter: Er benötigt kein ausformuliertes Anschreiben. Eine E-Mail mit dem Lebenslauf als Anlage reicht i.d.R.</li>
</ol>



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<h2 class="wp-block-heading">Worauf sollten Sie formal achten (Formatierung, Layout etc.)?</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Ausgabe / Erstellung:</strong> Bitte erstellen Sie Ihren Lebenslauf am PC. Von einem handschriflich verfassten Lebenslauf raten wir dringend ab. Neben den Vorteilen wie bessere Korrigierbarkeit bei der Erstellung, einfache Änderung des Layouts und Textstellen über die automatische Rechtschreibkorrektur ist ein handschriftlich erstellter Lebenslauf in der Regel für den Adressaten nur schwer lesbar mit dem Ergebnis, dass Ihr Lebenslauf sehr schnell und ungelesen im Ablagekörbchen landet. Lediglich die Unterschrift unter dem Lebenslauf sollte handschriftlich sein – es sollte keine eingescannten Unterschrift verwendet werden.</li>



<li><strong>Design / Layout wichtiger als Struktur?</strong> Auf gar keinen Fall! Den Leser zu strukturieren hat Vorrang. Aber wer sagt, dass ein gut strukturierter Lebenslauf nicht auch ansprechend aussehen kann? Das eine schließt das andere nicht aus. Vermeiden Sie (im deutschprachigen Raum) einen „One-pager“ Lebenslauf mit Angaben links und rechts auf der Seite – das führt unter Umständen nur zu Irritationen. Bevorzugen Sie lieber einen Chronologisch sortierten Lebenslauf, beginnend mit dem aktuellen Beruf.</li>



<li><strong>Länge:</strong> Die Länge des Lebenslauf sollte am besten 2 Seiten lang sein, bei sehr berufserfahrenen Bewerbern sind auch 3 Seiten durchaus möglich.</li>



<li><strong>Schriftgröße:</strong> Für den Text: Mindestens 10 (besser 11, wenn ausreichend Platz da ist geht auch 12) in Abhängigkeit vom Schrifttyp. Für Überschriften: Schriftgröße von 13-15 auswählen.</li>



<li><strong>Titel des Lebenslaufs:</strong> Es gibt drei Möglichkeiten, wie Sie die Überschrift Ihres Lebenslaufs gestalten können: 1) „Vorname Nachname“, 2) nur „Lebenslauf“ oder 3) eine Kombination aus beidem „Lebenslauf Vorname Nachname“. Ein eindeutiges „richtig“ oder „falsch“ gibt es hier nicht, möglicherweise eher „modern“ oder „old school“, sprich klassisch: Die moderne Variante hat nur den Namen als Überschrift (…da klar ist, dass es sich um einen Lebenslauf handelt), die klassische Variante hat „Lebenslauf“ als Überschrift. Letztlich ist es Ihnen überlassen, wofür Sie sich entscheiden. Unsere Empfehlung: Machen Sie das davon abhängig, wo Sie sich bewerben. Bei einer Werbeagentur wählen Sie eher die moderne Variante und beispielsweise bei einem alt eingesessenen (eher konservativen) Unternehmen die klassische.</li>



<li><strong>Zeilenabstand:</strong> Dieser sollte &gt;1 (1,15 bis 1,5) sein.</li>



<li><strong>Textmenge</strong>: Nicht zu viel Text auf eine Seite, nicht quetschen – dadurch wird das Lesen erschwert und dauert länger.</li>



<li><strong>Ränder</strong>: Linker Rand breit genug für Lochung/abheften (ca. 3 – 3,5 cm), rechter Rand kann schmaler sein (2 – 3 cm). Oberer und unterer Rand ca. 2 cm.</li>



<li><strong>Satz</strong>: Flattersatz oder Blocksatz. Bei Blocksatz darauf achten, dass einzelne Zeilen nicht zerrissen wirken. Flattersatz ist im Umgang einfacher, wirkt aber manchmal unruhiger.</li>



<li><strong>Schrifttyp</strong>: Dieser sollte gut lesbar sein, keine Computer-Schreibschrift bzw. Schriften mit wenig Schnörkel benutzen. Gut lesbare Schriften sind beispielsweise Arial, Calibri und Garmond, die auch gleichzeitig von vielen Programmen erkannt werden. Je weniger unterschiedliche Schrifttypen und Formen (fett, kursiv, unterstrichen, neue Schrifttyp etc.) Sie verwenden, desto klarer und strukturierter werden Ihre Unterlagen wirken.</li>



<li><strong>Papier</strong>: Benutzen Sie weißes, unliniertes Papier. Die Standardpapierstärke ist 80 g/m², besser wäre es, ein Papier mit 100 bis 120 g/m² zu nutzen, denn dies verhält sich so wie es sich anfühlt – nämlich wertiger.</li>



<li><strong>Foto</strong>: Ihr Bewerbungsfoto sollte auf der ersten Seite oben platziert werden. Ob links- oder rechtsbündig bzw. halblinks oder halbrechts spielt keine Rolle, nur mittig sollten es nicht sein. I.d.R. ist das Foto oben rechts gut aufgehoben.</li>



<li><strong>Unterschrift</strong>: Den Lebenslauf zu unterschreiben wird mit der zunehmenden Digitalisierung immer unüblicher. Grundsätzlich bestätigen Sie mit der Unterschrift die Richtigkeit der gemachten Angaben. Auch hier gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Unser Rat: Bewerben Sie sich via E-Mail / digital, müssen Sie Ihren Lebenslauf nicht unterschreiben. Versenden Sie Ihre Unterlagen per Post oder überreichen diese persönlich, dann unterschreiben Sie Ihren Lebenslauf.</li>
</ol>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-white-color has-css-opacity has-white-background-color has-background is-style-dots"/>



<h2 class="wp-block-heading">Abschließend ist noch folgendes zu beachten!</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Erreichbarkeit</strong> <strong>gewährleisten</strong>: Wenn Sie sich gerade in der Bewerbungsphase/im Austausch mit dem Recruiter befinden: Kontrollieren Sie regelmäßig ihre Mobilfunk-Mailbox, SMS und E-Mail! Und antworten nicht vergessen…</li>



<li><strong>Anschreiben</strong>: Konzentrieren Sie sich bei der Erstellung Ihrer Unterlagen zunächst auf den Lebenslauf. Das Anschreiben ist für Recruiter zunehmend nur bedingt wichtig, sofern dort nicht weitere wichtige Angaben (Fakten) versteckt sind wie Gehalt, Kündigungsfristen,&nbsp;Soft-Skills etc. Sollten Sie dennoch ein Anschreiben verwenden wollen, dann gehen Sie DRINGEND auf die Stelle ein, auf die Sie sich bewerben wollen. Ein 08/15 Standardanschreiben wird auch als solches wahrgenommen und ist einer der häufigen Fehler, die Bewerber gerne machen. Darüber hinaus wird das klassische Anschreiben zunehmend von begleitenden Worten im Rahmen einer E-Mail abgelöst. <a aria-label="Ein Anschreibe-Baukasten, der Sie beim Erstellen unterstützt und dieses sehr erleichtet, finden Sie hier! (opens in a new tab)" href="https://redpilot.de/kostenlose-downloads-und-dokumente/bewerbungsanschreiben-baukasten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link rank-math-link">Ein Anschreibe-Baukasten, der Sie beim Erstellen unterstützt und dieses sehr erleichtert, finden Sie hier!</a></li>



<li><strong>Versenden</strong> <strong>der Unterlagen</strong>: Wenn nicht anders gefordert, versenden Sie Ihre Unterlagen via E-Mail, das erleichtert die Weiterverarbeitung Ihrer Daten. Bitte senden Sie das Dokument in einem Format, welches mit Sicherheit vom Empfänger gelesen werden kann (am besten als PDF-Datei). Senden Sie nur ein Dokument und verteilen Sie Ihre Dokumente nicht auf mehrere Dateien, sofern dies nicht zwingend notwendig ist. Bitte nutzen Sie nur handelsübliche Packprogramme (bspw. 7zip, kostenlos) und entsprechende Dateiformen (zip-Format).</li>



<li><strong>Vollständige Unterlagen bei Vorstellungsgespräch</strong>: Bringen Sie zu jedem Vorstellungsgespräch Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit. Diese schließen Ihren Lebenslauf mit Bild, Zeugnisse und alle weiteren jobspezifischen Dokumente ein.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Kostenlose Lebenslauf-Vorlagen</h2>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://redpilot.de/kostenlose-downloads-und-dokumente/lebenslauf-vorlagen-muster/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"><img decoding="async" src="https://redpilot.de/wp-content/uploads/2020/03/CV_005_DE_Basic_Young_v01-S01.jpg" alt="CV_005_DE_Basic_Young_v01-S01" class="wp-image-7450"/></a></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://volira.de/beruf-und-karriere/lebenslauf-so-sollte-er-formal-aussehen/">Lebenslauf: So sollte er formal aussehen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://volira.de">Volira</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lebenslauf: Deckblatt richtig gestalten</title>
		<link>https://volira.de/bewerbung/lebenslauf-deckblatt-richtig-gestalten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 14:24:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf und Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Deckblatt vor dem Lebenslauf ist optional, kann Bewerbungsunterlagen aber optisch aufwerten. Der Beitrag zeigt, wann sich ein Deckblatt lohnt, welche Pflicht- und Zusatzangaben es enthalten sollte und worauf Sie bei Layout, Papier und Schriftart achten sollten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://volira.de/bewerbung/lebenslauf-deckblatt-richtig-gestalten/">Lebenslauf: Deckblatt richtig gestalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://volira.de">Volira</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Lebenslauf-Deckblatt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Das Deckblatt zum Lebenslauf ist eine optionale Seite, die man in dem Lebenslauf voran stellen kann und so eine „Bewerbungsmappe“ kreiert. Das Deckblatt wird nicht dem Bewegungsbeschreibung voran gestellt. Letztlich müssen Sie für sich entscheiden, ob Sie ein Deckblatt erstellen wollen oder nicht – eine allgemein gültige Regel gibt es hier nicht. Im folgenden geben wir Ihnen ein paar Entscheidungshilfen an die Hand.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Aber was soll mit einem Deckblatt bezweckt werden?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es soll dem Leser – meist ein Personaler oder Fachverantwortlicher – eine schnelle Über- und Einsicht über Sie und Ihr Bewerbungsziel geben, sodass er wichtige Informationen (zusätzliche bzw. zusammenfassende Infos ergänzend zu Ihrem dann folgenden Lebenslauf) auf den ersten Blick erfassen kann. Das Deckblatt ist gut mit einem Buchdeckel oder Zeitschriften-Umschlag vergleichbar und trägt zu Ihrem Eigenmarketing bei („Werbefläche in eigene Sache“).</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Hier eine Orientierung, wann ein Deckblatt sinnvoll ist oder nicht</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Headhunter benötigt &nbsp;nur einen aussagekräftigen Lebenslauf. Ein Deckblatt ist unnötig.</li>



<li>Bei einer Initiativbewerbung kann ein Deckblatt sinnvoll sein, da Sie hier individuell auf die Stelle eingehen können, auf die Sie sich bewerben wollen.</li>



<li>Erhöhung des Eigenmarketingeffekts bzw. Wiedererkennungswert</li>



<li>In allen anderen Fällen ist meist ein gut gestalteter, aussagekräftiger Lebenslauf ausreichend.</li>
</ul>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Vorteile, die für ein Deckblatt sprechen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verbesserter Wiedererkennungswert / Marketing: Möglichkeit bei schriftlichen Bewerbungen sich durch optische Aufwertung der Bewerbung vom Rest zu unterscheiden und abzugrenzen / abzuheben.</li>



<li>Optimierte Übersicht: Kontaktdaten und Bewerbungsgrund stehen dem Personaler schnell zur Verfügung.</li>



<li>Größeres Bewerbungsfoto auf einem Deckblatt. Übliche Größe ist ca. 4,5 cm x 6 cm, auf einem Deckblatt kann das Bewerbungsfoto bis ca. 7 cm Breite x 10 cm Höhe haben.</li>



<li>Das Deckblatt hilft Personalern, sich an Personen und Inhalt zu erinnern. So kann eine leichtere Zuordnung stattfinden.</li>
</ul>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Mögliche Nachteile, die Sie überdenken sollten</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei gut strukturierten und optisch optimal umgesetzten Lebensläufen wird das Deckblatt überflüssig und erscheint eher als Ballast.</li>



<li>Es lässt die Bewerbungsmappe umfangreicher und dicker erscheinen, was zur Irritation des Lesers führen könnte. Achten Sie in diesem Zusammenhang auch auf Wiederholungen: Was auf dem Deckblatt steht, muss nicht alles auch erneut und doppelt im Lebenslauf noch mal erwähnt werden.</li>



<li>Ist der Lebenslauf eher kurz (bspw. bei Berufseinsteigern), wirkt das Deckblatt eher als künstlicher und unnatürlicher Zusatz, da alle Informationen auch auf eine Seite des Lebenslaufs gepasst hätten.</li>



<li>Ein großes Bewerbungsfoto kann hilfreich sein und ansprechend wirken – ODER AUCH NICHT. Bitte bedenken Sie das, seien Sie selbstkritisch über die Qualität Ihres Fotos.</li>
</ul>



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<h2 class="wp-block-heading">Inhalte und formaler Aufbau eines Deckblatts</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Deckblatt gibt es keine genormten Richtlinien, weder für Inhalt oder formalen Aufbau (im Gegensatz zu bspw. einem Bewerbungsanschreiben).</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-white-color has-css-opacity has-white-background-color has-background is-style-dots"/>



<h4 class="wp-block-heading">Möchten Sie Ihrem Lebenslauf ein Deckblatt voran stellen, sollte folgendes vermerkt sein:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Überschrift</strong> „Bewerbung“, „Bewerbungsunterlagen“ oder (in den seltensten Fällen) „Lebenslauf“</li>



<li>Großes <strong>Bewerbungsfoto</strong> (bis zu ca. 7 cm Breite x 10 cm Höhe): Das Bewerbungsfoto befindet sich i.d.R. im oberen Drittel (Abhängig vom gewählten Layout), ob rechts, mittig oder links bleibt Ihnen frei.</li>



<li>Vollständiger <strong>Name</strong> (Vor- und Nachname)</li>



<li><strong>Kontaktdaten</strong> wie Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse</li>
</ul>



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<h4 class="wp-block-heading">Optionale Angaben auf dem Deckblatt</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Grund der Bewerbung</strong>&nbsp;bzw. angestrebte Position, um Bezug auf die Stelle zu nehmen, auf die Sie sich bewerben: In Form einer Überschrift schreiben Sie „Bewerbung als kaufmännischer Geschäftsführer“&nbsp;(optional Referenznummer der Stellenausschreibung angeben)</li>



<li><strong>Personalisiert</strong> an Empfänger/Firma:&nbsp;Bei der Firma Mustermann AG – Beispiel: „Bewerbungsunterlagen für die Musterfirma AG in Musterstadt als technischer Geschäftsführer“ (auch als Überschrift dargestellt). Optional können Sie an dieser Stelle auch ein Logo der Firma einfügen, sofern es optisch passt.</li>



<li>optional zusätzlich: Zusammenfassung / Aufzählung Ihrer <strong>Stärken und Erfahrungen</strong></li>



<li>optional zusätzlich: Zusammenfassung / Aufzählung Ihrer&nbsp;<strong>Schwerpunkte Ihrer bisherigen Tätigkeiten</strong></li>



<li>optional zusätzlich: „<strong>Inhaltsverzeichnis</strong>“ bzw. Aufzählung der „<strong>Anlagen</strong>“ wie Lebenslauf, Zeugnisse, Empfehlungsschreiben usw.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Anordnung</strong> der Angabe ist relativ frei wählbar, es bietet sich zum Beispiel an, auf der linken Seitenhälfte das Bewerbungsfoto zu platzieren und daneben auf der rechten Seite die Überschrift (Grund der Bewerbung), darunter den Namen und die Kontaktdaten und ganz unten ein Inhaltsverzeichnis, Hinweis auf Anlage oder die Zusammenfassung Ihres Profils unterzubringen. Das Layout sollte insgesamt stimmig wirken und sich an den folgenden Lebenslauf orientieren.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Weitere Praktische Tipps</h2>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-white-color has-css-opacity has-white-background-color has-background is-style-dots"/>



<h4 class="wp-block-heading">Ausdrucken des Deckblatts</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Möchten Sie Ihre Bewerbung auf dem Postweg versenden, so achten Sie auf eine ausreichende Druckqualität beim Ausdrucken. Sollte dies nicht ausreichen, so kleben Sie ein Original Bewerbungsfoto auf das Deckblatt. Benutzen Sie mindestens 90 gramm Papier, besser sind 100 oder gar bis zu 120 gramm Papier, da es zum einem edler wirkt, aber auch zum anderen das Durchscheinen der Druckertinte an der Stelle vom Bewerbungsfoto verringert (oder sogar verhindert).</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schriftart</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sie können auf dem Deckblatt auch eine andere Schriftart verwenden als später im Lebenslauf, sie sollte aber auf dem Deckblatt selbst dann jedoch einheitlich gehalten werden – empfehlen würden wir es aber nicht, da es keine Grund gibt, Schriftarten zu wechseln. Schriftgrößen passen Sie dem folgenden Layout Ihres Lebenslaufs an, wobei Sie auf dem Deckblatt durchaus für Überschriften wie „Bewerbung“ oder „Bewerbungsmappe“ größere Schriftarten wählen können als die Überschriften im restlichen Lebenslauf, denn Sie haben ja reichlich Platz und wollen Aufmerksamkeit erzielen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sonstige Designelemente</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Überladen Sie das Deckblatt nicht mit Informationen! Das Deckblatt ist dafür da, den Leser gezielt auf wichtige Kernaussagen zu lenken und zu strukturieren. Des Weiteren raten wir davon ab, das Deckblatt in anderen, gar grellen Farben zu halten als den Rest Ihres Lebenslaufs um bspw. den Wiedererkennungswert zu steigern. Gegen dezente Akzente, die zum Rest Ihres Lebenslaufs passen, ist allerdings nichts einzuwenden. Aber wie so oft gilt auch hier: Weniger ist oft mehr!</p>
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		<item>
		<title>So gelingt der perfekte Lebenslauf: Aufbau, Inhalte, Gliederung, Chronologie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 13:18:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf und Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://volira.de/?p=243349</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Lebenslauf ist Dein wichtigster Türöffner – und oft entscheiden schon die ersten Sekunden über Einladung oder Absage. Erfahre, wie Du Aufbau, Reihenfolge und Inhalte so gestalten, dass Personaler sofort überzeugt sind, welche Fehler Du unbedingt vermeiden sollten und mit welcher Checkliste garantiert nichts Wichtiges fehlt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="line-height:1.5">Das Schreiben und Erstellen eines Lebenslaufs fühlt sich oft an wie Zahnschmerzen. Keiner mag es, dennoch bildet der Lebenslauf die Basis für Ihre Bewerbung und ist Ihr Türöffner für das Bewerbungsgespräch und somit einer der wichtigsten Bestandteile Ihrer Bewerbung. Ohne Lebenslauf geht nichts. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in einfachen Schritten Ihren individuellen Lebenslauf erstellen – ganz ohne Zahnschmerzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Fachartikel ist eine Zusammenfassung und Übersicht der wichtigsten Punkte zum Thema Lebenslauf – quasi der “Master-Artikel”. Für vertiefenden Informationen zu einzelne Themen verweisen wir gerne auf die einzelnen Fachartikel, die diese Themen individuell und ausführlich beschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und um es Ihnen noch leichter zu machen: <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://redpilot.de/shop/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">MIt derm Bewerbungs-Management-System von Volira</a> gelingt das Erstellen im Handumdrehen und Sie müssen sich keinerlei Gedanken machen, ob er bei Personalern gut ankommt. Und das Anschreiben? Auch kein Problem: Mit unserem <a aria-label="Anschreiben-Baukasten (opens in a new tab)" href="https://redpilot.de/kostenlose-downloads-dokumente-lebenslauf-checklisten/bewerbungsanschreiben-baukasten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Im Volira_Cockpit erstellst du ganz einfach audh ein Anschreiben</a> - das gelingt Dir auch in ein paar Minuten!</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<h2 class="wp-block-heading">Das Wichtigste zuerst</h2>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Der beliebteste Lebenslauf ist der tabellarische Lebenslauf</strong></li>



<li><strong>Das Layout sollte durch klare Strukturen übersichtlich gestaltet sein</strong></li>



<li><strong>Die Länge des Lebenslauf sollte 1-3 Seiten lang sein, mit zunehmender Berufserfahrung kann er auch länger werden</strong></li>



<li><strong>Reihenfolge: Chronologisch wenn Sie wenig Berufserfahrung haben, retrograd (beginnend mit aktuellem Job), wenn Sie einige Jahre Berufserfahrung haben</strong></li>



<li><strong>Beschreiben Sie Ihre Tätigkeiten, Jobtitel alleine reicht nicht</strong></li>



<li><strong>Ein Deckblatt ist nicht zwingend notwendig</strong></li>



<li><strong>Das Anschreiben sollte individualisiert sein (Brief oder E-Mail)</strong></li>
</ul>
</div>
</div>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Vorwort - bitte zuerst lesen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der im deutschsprachigen Raum am häufigsten vorkommende und bei Personalern beliebteste Lebenslauf ist der <strong>tabellarische Lebenslauf</strong>. Dieser sollte zwischen 1 bis 3 Seiten lang sein, meist pendelt es sich bei 2 Seiten ein, kann aber in Abhängigkeit Ihrer Berufserfahrung auch länger werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber was soll drin stehen? Was ist wichtig, was kann weggelassen werden und möglicherweise erst in einem persönlichen Gespräch erwähnt werden? Und wie soll er strukturiert sein? Darauf und auf viele weitere Fragen geben wir Antworten.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Struktur, Übersicht und Layout vor Design und “Schnickschnack”</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr primäres Ziel ist: Sie müssen sich in möglichst kurzer Zeit dem Leser bzw. Adressat Ihres Lebenslaufs (Ihrer Bewerbung) so präsentieren, dass&nbsp;er a) Sie und Ihr Potential sofort erkennt und b) er das von Ihnen denkt, was Sie wollen, das er es tut! Stellen Sie sich vor, Sie seien in einem “<a class="rank-math-link" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verkaufsgespr%C3%A4ch" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Sales Pitch</a>” und Ihr Lebenslauf ist die Broschüre/Präsentation. Mit anderen Worten: Stellen Sie sich vor, Sie erstellen eine Broschüre mit Ihnen als Produkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unser Tipp:</strong> Nach Fertigstellung Ihres Lebenslaufs nehmen Sie diesen, lesen Sie ihn 1&nbsp; bis 1,5 Minuten durch und laufen dabei durch Ihre Wohnung (oder geben Sie Ihren Lebenslauf einem Dritten, der es so machen soll). Danach fragen Sie sich oder den Dritten: Hat er (Sie) alles verstanden? Konnten Sie den Lebenslauf zu Ende lesen? Weiß er, wer Sie sind und was Sie können?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wieso Sie das tun sollen? Personal-Manager (oft auch HR Manager od. Personaler genannt) haben oft nicht mehr als diese 1-2 Minuten Zeit, sich mit einem Lebenslauf zu beschäftigen und sich ein Bild von Ihnen zu machen. Oft sind sie dabei abgelenkt oder auf dem Weg zum nächsten Meeting …</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Struktur &amp; Gliederung</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Layout</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Klare Struktur, gut und schnell lesbar durch Transparenz und Übersicht. Der Leser muss sich schnell einlesen können und Sie als Person erkennen. Das Design des Anschreibens und des Lebenslaufs sollten zueinander passen.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Struktur</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die für einen tabellarischen Lebenslauf übliche Struktur bzw. Gliederung sieht wie folgt aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Persönliche Angaben</strong>:&nbsp; Stammdaten wie Adresse, Kontaktdaten, Alter, Geburtsort, Bild etc.</li>



<li><strong>Ausbildung</strong>: Schulische, berufliche sowie akademische Ausbildung</li>



<li><strong>Berufliche Angaben</strong>: berufliche Angaben sowie Angaben über Praktika</li>



<li><strong>Kenntnisse, Fähigkeiten</strong>: Dazu gehören auch Weiterbildungen und sonst. Qualifikationen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Überschriften sind nur ein erster Anhaltspunkt und können selbstverständlich beliebig erweitert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitliche Angaben immer vor die einzelnen Stationen schreiben in folgender Form: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>MM/JJJJ (also bspw. 07/2023) und zwar links, rechts erfolgen dann die einzelnen Stationen . Eine Tagesangabe ist i.d.R. nicht notwendig. Und nein: Nur Jahreszahl reicht nicht. Und nein, wir sind nicht in den USA wo es üblich ist, die Jahreszahl rechts anzugeben - es ist weder cool, modern oder sonst was.</li>
</ul>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Expertentipp zur Gewichtung einzelner Stationen im Lebenslauf </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte Sie einem speziellen Punkt eine besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen wollen, dann stellen Sie ihn als eigenständigen Punkt mit Überschrift dar (bspw. Studium getrennt von restl. Aus- und Weiterbildung), weniger wichtige Punkte stellen Sie ans Ende Ihres Lebenslaufs.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Länge</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Umfang Ihres Lebenslaufs sollte mindestens 1 Seiten sein, 2 Seiten sind üblich und oft ausreichend. Aber: Mit zunehmender Berufserfahrung kann Ihr Lebenslauf auch deutlich länger werden. Und denken Sie dran, Seitenzahlen anzugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinweis: Wenn Ihr Lebenslauf länger wird, dann nur aufgrund inhaltlichem Mehrwert. Eine ständige Wiederholung macht keinen Sinn und langweilt. Darüber hinaus hat der Leser i.d.R. keine Zeit, sich all die Seiten durchzulesen – eher wird er Sie aussortieren. Der Leser wird sich nur mit Ihnen beschäftigen, wenn er im Vorfeld schnell erkennen konnte, dass es sich lohnen wird. Im übrigen ist das einer der Gründe, weshalb es so wichtig ist, den Lebenslauf an die Stelle anzupassen, auf die Sie sich bewerben: Sie liefern dem Leser Argumente dafür, sich mit Ihnen zu treffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also: Sich auf das Wesentliche zu konzentrieren wird Ihnen mehr Einladungen zu einem Gespräch bescheren, als seitenlange Essays zu verfassen. Die Details können Sie dann im persönlichen Gespräch vermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei längeren Lebensläufen lohnt es sich auch, über ein Deckblatt nachzudenken. Hier haben Sie die Gelegenheit sowohl eine Inhaltsangabe als auch einen “Executive Summary” Ihrer Person einzufügen. </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Reihenfolge &amp; Chronologie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ob Sie mit Ihrer Ausbildung (chronologisch) oder zuerst mit Ihrer beruflichen Laufbahn beginnen (retrograd) bleibt Ihnen überlassen. Nicht unüblich und sinnvoll ist es, nach einigen Jahren Berufserfahrung mit dem beruflichen Werdegang zu beginnen, für junge Bewerber bietet sich die chronologische Darstellung an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie mit der Berufserfahrung beginnen, dann sollte die aktuelle Position an erster Stelle stehen (absteigend chronologisch, sprich retrograd).</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Reihenfolge für Berufserfahrene</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>(mehr als 3 Jahre Berufserfahrung, mehr als ein Arbeitgeber)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einsatz eines rückwärts chronologischen Lebenslauf bietet sich dann an, wenn Sie über einen lückenlosen Lebenslauf verfügen und Ihre aktuelle Funktion bzw. Tätigkeit aussagekräftig bzw. richtungsweisend für den Job ist, auf den Sie sich bewerben.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Persönliche Daten &amp; Bild</li>



<li>Berufliche Daten (&amp; Praktikum) – beginnen mit dem aktuellen Job und dann chronologisch „rückwärts“ (retrograd) aufzählend</li>



<li>Ausbildung – rückwärts chronologisch, also beginnend mit der höchsten Ausbildung</li>



<li>Kenntisse &amp; Fähigkeiten – chronologisch, Weiterbildungen auch retrograd, also mit der aktuellsten Weiterbildung beginnend</li>
</ul>



<h5 class="wp-block-heading">Vorteile des rückwärts chronologisch (retrograd) Lebenslaufs</h5>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Das Wichtigste zuerst</strong>: Die letzten Jahre Ihrer Berufserfahrung stehen am Anfang und werden entsprechen betont und sofort wahr genommen.</li>



<li><strong>Unwichtiges zum Schluss</strong>: Weniger relevante Themen, etwa Schulabschlüsse, erscheinen am Ende.</li>



<li><strong>Akzeptanz</strong>: Diese Lebenslauf-Art in Form des tabellarischen Lebenslaufs ist mittlerweile weit verbreitet und anerkannt, sowie bei Fach- und Führungskräften vorherrschend.</li>
</ul>



<h5 class="wp-block-heading">Nachteile des rückwärts chronologisch Lebenslaufs</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteilige Betonung der erwerbsfreien Zeit</strong>: So stehen&nbsp;Arbeitslosigkeit oder Elternzeit im Vordergrund und&nbsp; werden an dieser Stelle zu sehr betont. In diesem Fall müssen Sie den Leser Ihres Lebenslaufs auf Ihre besondere Eigenschaften und bisherige Erfahrungen lenken und somit von Ihrer erwerbsfreien Zeit ablenken. Wichtig ist, dass der Leser Ihre Stärken und das, was Sie darstellen wollen, wahrnimmt. Dies erreichen Sie, indem Sie beispielsweise nach den persönlichen Daten zunächst eine Zusammenfassung Ihrer bisherigen beruflichen Erfahrungen und Eckpunkte aufzählen oder mit der letzten aktuellen Weiterbildungsmaßnahme beginnen und erreichen so, dass sich der Leser auf etwas anderes als Ihre erwerbsfreie Zeit fokussiert.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Reihenfolge für Berufseinsteiger</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>(Berufsanfänger, Studenten, Auszubildende, Young Professionals, Trainees …)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie kommen gerade von der Uni, haben soeben Ihre Ausbildung beendet oder sind noch bei ihrem ersten Job. Aufgrund Ihrer geringeren Berufserfahrung steht Ihre Ausbildung noch im Vordergrund. Darüber hinaus ist diese Art möglicherweise die Richtige, sofern Sie eine erwerbslose Zeit hatten (Arbeitslosigkeit, Elternzeit etc.)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Persönliche Daten &amp; Foto</li>



<li>Ausbildung – chronologisch</li>



<li>Berufliche Daten (&amp; Praktikum) – chronologisch</li>



<li>Kentnisse &amp; Fähigkeiten – chronoglisch</li>
</ul>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Checkliste Lebenslauf: Übersicht "das muss rein"</h2>



<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="236285" src="https://redpilot.de/wp-content/uploads/2020/06/Checkliste-Lebenslauf-so-gelingt-der-perfekte-Lebenslauf-s1-724x1024.jpg" alt="Checkliste - Lebenslauf - so gelingt der perfekte Lebenslauf" class="wp-image-236285"/><figcaption class="wp-element-caption">Seite 1</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="236286" src="https://redpilot.de/wp-content/uploads/2020/06/Checkliste-Lebenslauf-so-gelingt-der-perfekte-Lebenslauf-s2-724x1024.jpg" alt="Checkliste - Lebenslauf - so gelingt der perfekte Lebenslauf" class="wp-image-236286"/><figcaption class="wp-element-caption">Seite 2</figcaption></figure>
</figure>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalte - Das muss rein</h2>



<h4 class="wp-block-heading">0. Rahmenbedingungen und Nebengeräusche</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Angaben des Landes:</strong> Die Angabe des Landes nach der Angabe des Ortes ist nur bei internationalen Bewerbungen wirklich notwendig; oder bei einem Lebenslauf, der seinen Ursprung in verschiedenen Ländern hat (Ausbildung in den USA, Jobs in Frankreich, Deutschland etc.)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gehalt:</strong> Gehören Ihre Gehaltsvorstellungen in den Lebenslauf? Nein, im Lebenslauf selbst nicht. Wird in der Anzeige danach gefragt, sollten Sie Ihre Gehaltsvorstellungen im Anschreiben formulieren. Geben Sie eine Bandbreite von … bis an. Die Angabe einer Bandbreite zeigt eine gewisse Flexibilität und lässt Ihrem Gegenüber etwas Verhandlungsspielraum. So beenden Sie die Gespräche durch die Formulierung eines Fixgehalts nicht schon bevor Sie überhaupt begonnen haben. Dem Headhunter sollten Sie Ihre Gehaltsvorstellungen immer möglichst schnell mitteilen. Bei einer Bewerbung direkt beim Unternehmen können Sie bis zum Interview damit warten (telefonisches oder persönliches Interview), sofern nicht – wie vorher schon beschrieben – explizit vorher danach gefragt wurde. (Tipp: Hier geht’s zum Anschreiben-Baukasten)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eintrittstermin:</strong> Werden Sie nach dem frühestmöglichen Eintrittstermin gefragt, sollten Sie diese Fragen unbedingt im Anschreiben beantworten. Dieser Termin hängt oft von Projektzeiten, Kündigungsfristen und Wettbewerbsklauseln ab.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">1. Persönliche Angaben</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vorname, Nachname</strong>: Vollständigen Namen angeben (u.U. auch Geburtsname)</li>



<li><strong>Adresse</strong>: Private Anschrift</li>



<li><strong>Kontaktdaten</strong>: Private Telefonnummer / Handy sowie E-Mail-Adresse. Bitte spezifizieren Sie Ihre Erreichbarkeit in Form von Datum und Uhrzeit (bspw. immer abends ab 18 Uhr mobil erreichbar oder Anrufbeantworter – man wird Sie aber selten mehr als zwei- bis drei Mal anrufen…). Diese Kontaktdaten sollten immer schnell verfügbar sein – also i.d.R. auf der ersten Seite des Lebenslaufs.</li>



<li><strong>Geburtsdatum, Geburtsort</strong>: Datum sollte es sein, mindestens jedoch Alter (bei deutschen Bewerbungen). Die Ortsangabe ist optional und wichtig bei internationalen Bewerbungen. Hier wäre die Angabe über das Geburtsland auch vorteilhaft. Dies lässt Rückschlüsse auf Nationalität, mögliche Mobilität und Sprachen zu.</li>



<li><strong>Familienstand</strong>: Optional – zur Auswahl stehen: Ledig, verheiratet, geschieden, in fester Beziehung (LAG), getrennt lebend, geschieden, verwitwet. Diese Angaben sind aber nicht notwendig und werden zunehmend unüblich. Dies gilt ebenso für die Angabe über die Anzahl und das Alter der Kinder. Diese Angabe dient u.a. dazu, um Rückschlüsse über Ihre Mobilität oder Umzugsbereitschaft zu ziehen. Die Frage ist immer: Wo bewerben Sie sich? sollte es ein Unternehmen sein, dass auf Traditionen sehr viel Wert legt, dann sind solche Angaben sicherlich vorteilhaft.</li>



<li><strong>Staatsangehörigkeit</strong>: Optional, sofern Sie sich international bewerben möchten.</li>



<li><strong>Konfession</strong>: Optional, eher nicht notwendig. Ausnahme: Bewerbungen bei kirchlichen Trägern wie bspw. Krankenhäusern etc.</li>



<li><strong>Eltern</strong>: Optional, aber nicht mehr notwendig, daher zu vernachlässigen.</li>



<li><strong>Social Media</strong>: Sofern Sie über ein Xing oder LinkedIn Profil verfügen: Geben Sie es an! Dafür haben Sie es ja mal erstellt. Allerdings sollte es auch gepflegt sein, sonst macht die Angabe wiederum keinen Sinn. Mit Facebook, Instagram &amp; Co. sollten Sie jedoch vorsichtig sein, da es sich hier i.d.R. um private Inhalte handelt. Wenn Sie sicher gehen wollen, sollten Sie diese Accounts auf "privat" schalten.</li>
</ul>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">2. Bewerbungsfoto</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sie haben natürlich recht - laut <a aria-label="AGG (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz#:~:text=Das%20Allgemeine%20Gleichbehandlungsgesetz%20(AGG)%20%E2%80%93,des%20Alters%20oder%20der%20sexuellen" target="_blank">AGG</a> ist ein Foto (sowie einige andere Angaben) nicht erforderlich, da es Hinweise über folgende Angaben liefern kann:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rasse oder ethnische Herkunft,</li>



<li>Geschlecht</li>



<li>Religion und Weltanschauung,</li>



<li>Behinderung</li>



<li>Alter</li>



<li>sexuelle Identität</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Aber vielleicht probieren wir es mal mit diesem Ansatz: Stellen Sie sich vor, Ihr Lebenslauf ist eine Marketing Broschüre und Sie sind der Star! Und nun stellen Sie sich vor, diese Broschüre ist ohne Aussagekraft, nicht ansprechend gestylte, voll mit Phrasen und Texten und ohne Bilder. Würden Sie sich damit länger beschäftigen wollen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Daher unsere Empfehlung</strong> und ohne auf dieses Thema im Detail einzugehen: Besser mit als ohne Foto. Beauftragen Sie einen professionellen Fotografen mit der Erstellung eines Bewerbungsfotos und kommen Sie nicht auf die Idee, dies selbst zu übernehmen. Investieren Sie das Geld, auch wenn es aufgrund der Möglichkeiten am heimischen PC oft verführerisch wirkt, sich diese Investition in Zeit und Geld zu sparen. Darüber hinaus haben Sie gleich gute Bilder für Xing, LinkedIn usw.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Experten-Tipp:</strong> Damit sich der Gang zum Fotografen lohnt, sollten Sie einige Kleidungsstücke mitnehmen, bspw. ein Hemd (möglichst farblich neutral, wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen: Farbe weiß), eine Krawatte und ein Sakko (bspw. grau, blau) mit und lassen sich folgende Fotos erstellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zuerst mit allem (Hemd, Krawatte, Sakko), </li>



<li>schließlich nur mit Hemd und Sakko </li>



<li>und zuletzt nur mit Hemd. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">So haben Sie in einem Abwasch alle Arten und Stile von Bewerbungsfotos für alle Fälle parat - passend zur Bewerbung und dem Unternehmen: Vom Konzern bis Start up ist alles dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anordnung und Platzierung:</strong> Das Bewerbungsfoto gehört auf die erste Seite des Lebenslaufs in das obere Drittel. Ob eher rechts- oder linksseitig ist Geschmackssache, in den seltensten Fällen ist mittig die richtige Wahl (Ausnahme: Deckblatt). Die übliche&nbsp;Größe des Bewerbungsfotos ist ca. 4,5cm x 6cm, allerdings sollten Sie das abhängig von dem Ihnen zur Verfügung stehenden Platz machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheiden Sie sich für ein Deckblatt, sollten Sie das Foto nur auf dem Deckblatt (großformatig) einbinden.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">3. Berufliche Angaben</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Hier passiert oft ein schlimmer Fehler: Wie will Sie jemand Kennenlernen, wenn Sie nur Ihren Jobtitel angeben? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Also: Beschreiben Sie Ihre Tätigkeiten! Dazu gehören auch Ihre Erfolge, sofern diese für die Stelle, auf die Sie sich bewerben, relevant sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Experten-Tipp:</strong> Individualisieren und passen Sie Ihren Lebenslauf durch wiederholen von Formulierungen und Schlagworte aus der Anzeige/Ausschreibung an. Besser ist es, wenn Sie Synonyme oder (kreativere) Umschreibungen verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beruflicher Werdegang</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Geben Sie hier in tabellarischer Form Ihre bisherigen Berufsstationen an. SEHR wichtig ist, dass Sie sich nicht nur auf das Datum von … bis... in der Form von MM/JJJJ, den Namen der Firma, deren Ort und Ihre Funktion beschränken, sondern auch in Stichpunkten (in Form einer Aufzählung) den Inhalt, Ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten (Umsatz/Budget Verantwortung, Mitarbeiterverantwortung, Einkaufsbudget usw.) sowie Ihre Erfolge erwähnen und kurz beschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nein: Es ist weder modern, noch cool noch sonst was, sich das Datum zu sparen oder nur Jahresangaben zu machen. Wenn Sie es dem Leser noch optimaler vorbereiten wollen, dann Schreiben Sie in Klammern hinter oder unter die Datumsangaben, wie lange Sie jeweils bei diesem Unternehmen in dieser Position gearbeitet haben (bspw.: 1,5 J.).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zeitliche Sortierung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Chronologisch „vorwärts“: Wenn Sie sich am Beginn Ihrer beruflichen Laufbahn befinden</li>



<li>Chronologisch „rückwärts“: Sie beginnen mit Ihrem aktuellen Job, wenn Sie bereits seit längerer Zeit im Berufsleben stehen. Diese Lebenslaufart ist mittlweile weit verbreitet und anerkannt, sowie bei Fach- und Führungskräften vorherrschend.</li>
</ul>



<h5 class="wp-block-heading">Beispiel Eintrag</h5>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p class="wp-block-paragraph">01/2002 – 12/2010</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Leiter Marketing</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Musterfirma</strong>, Musterstadt, Deutschland</p>



<p class="wp-block-paragraph">Internationales Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie, Schwerpunkt Herstellung von Antriebssystemen, 23.000 Mitarbeiter, 1.200 Mrd. EUR Umsatz in 2022</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tätigkeit</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Berichtsweg an den Head of European Marketing</li>



<li>Ausarbeiten und Umsetzen von Marketingstrategien</li>



<li>Planen von Kampagnen</li>



<li>Budgetverantwortung 2021: EUR 120 Mio.</li>



<li>Führen von 25 Mitarbeitern, davon 3 Teamleiter</li>



<li>Erfolge waren … gewonnen Kunden sind …</li>
</ul>
</div>
</div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">3.1 Praktikum, Auslandssemester, Nebenjobs</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte erwähnen Sie nur die Praktika in Ihrem Lebenslauf, die auch relevant für den Job sind, auf den Sie sich bewerben. Ein Praktikum, welches Sie in der neunten Klasse gemacht haben, spielt kaum noch eine Rolle. Immer wichtig zu erwähnen sind Auslandsaufenthalte. Die Darstellung entspricht der “Berufliche Angaben”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten Sie noch Student sein, so erwähnen Sie das Praktikum nach Ihrer Ausbildung oder führen es als Teil der chronologischen Abfolge einfach in die Ausbildung ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auslandssemester und Auslandsaufenthalte sollten Sie immer angeben. Neben dem meist sprachlichen Benefit sind heute interkulturelle Fähigkeiten gefragter denn je. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nebenjobs während des Studiums (oder anderer höchster Ausbildung) können zeigen, dass Sie auch neben Ihrer Ausbildung schon immer engagiert waren und gewillt sind, Leistung zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">4. Studium, Ausbildung, Schulbildung, Wehr- und Zivildienst</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gehören folgende Ausbildungsstationen hinein:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Studium</li>



<li>optional: Wehr- und Zivildienst (oder eigener Punkt bzw. Abschnitt, ähnlich wie "Ausbildung)</li>



<li>Ausbildung (bspw. Lehre) Optional: Fort- und Weiterbildungen (sofern die Anzahl überschaubar ist, sonst eigener Punkt. Kann auch unter dem Punkt “Kenntnisse, Interessen” erwähnt werden)</li>



<li>Schulabschluss (bspw. mittlere Reife, Oberstufe/Abitur)</li>



<li>Weiterführende Schulen (bspw. Gesamtschule, Gymnasium)</li>



<li>Grundschule: Sollten Sie schon länger berufstätig sein, können Sie diesen Punkt weglassen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrundinformationen zum Thema Studium, Ausbildung, Schulbildung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Reihenfolge hängt von Ihrer Erfahrung ab. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, immer mit der höchsten Ausbildungsstufe zu beginnen und sich dann zeitlich rückwärts zu arbeiten.</li>



<li>Die Angabe von Noten ist nicht zwingend und nur sinnvoll, wenn es sich um eine gute bis sehr gute Leistung handelt. Das Hervorheben Ihrer Abschlüsse (bspw. Fett gedruckt) ist allerdings sehr empfehlenswert.</li>



<li>Auch Wehr- bzw. Zivildienst kann hier erwähnt werden, sofern Sie dies nicht als eigenständigen Punkt hervorheben wollen. Generell gilt: Sollte Sie einem dieser Punkt eine besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen wollen, dann stellen Sie ihn als eigenständigen Punkt mit Überschrift dar (bspw. “Studium” getrennt von restlicher “Aus- und Weiterbildung”).</li>



<li>Sollten Sie schon länger berufstätig sein, können Sie sich bei der schulischen Bildung auf den höchsten Abschluss konzentrieren (Bspw. Abitur) und alle weiteren Station (Grundschule, weiterführenden Schulen etc.) weglassen.</li>



<li>Studienwechsel: Für das Bewerbungsgespräch sollten Sie sich eine schlüssige Begründung überlegen, wieso Sie das Studium gewechselt haben (unabhängig von der Begründung, wieso Sie gerade dieses Studium an erster Stelle gewählt haben).</li>



<li>Junge Bewerber können gerne auch Erfolge wie “Klassensprecher”, “Gewinner des Mathewettbewerbs” o.ä. Ihrer Schulzeit hinzufügen.</li>
</ul>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">5.-8. Interessen, Kenntnisse, Fähigkeiten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die folgenden Punkte können Sie, sofern Sie diese als Schwerpunkte in Ihrem Lebenslauf besonders hervorheben wollen, auch als eigenständige Punkte aufführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Folgende Informationen gehören dazu:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sprachkenntnisse:</strong> Neben der Sprache ist auch eine Einschätzung Ihrer Sprachfähigkeit wichtig. Folgende Wertung ist empfehlenswert: Grundkenntnisse, Gute Kenntnisse, sehr gute Kenntnisse, fließend in Wort und/oder Schrift, verhandlungssicher, Muttersprache. Dieser Punkt kann auch als eigenständiger Punkt im Lebenslauf stehen.</li>



<li><strong>Weiterbildungen (Kompetenzen):</strong> Datum, Art und Ausbildungsstätte der Weiterbildung angeben (vgl. “Beruflicher Werdegang”). Sollten es viele sein, so lohnt es sich darüber nachzudenken, ob man einen eigenen Abschnitt “Fort- und Weiterbildungen” in den Lebenslauf einfügt.</li>



<li><strong>EDV-Kenntnisse:</strong> Aufzählung der Programme, mit denen Sie gut umgehen können inkl. Bewertung. Kann auch als eigenständiger Punkt im Lebenslauf stehen. Sollten Sie IT-Professional sein und auch bei Projekten mitgewirkt haben, dann sollten Sie Ihre IT-Kenntnisse als Anlage zu Ihrem Lebenslauf hinzufügen.</li>



<li><strong>Publikationen:</strong> Sie betreiben einen Blog? Sind Gastredner oder Autor? Erzählen Sie davon! Je nachdem, wie viele Publikationen es sind, können Sie diesem Punkt einen eigenen Abschnitt spendieren oder eine eigene Anlage zu Ihrem Lebenslauf (gerne gemacht von Ärzten).</li>



<li><strong>Führerschein:</strong> Die einzelnen Klassen aufzählen. Nur notwendig, wenn es für den Beruf erforderlich ist.</li>



<li><strong>Hobbys, persönliche Interessen oder weitere Kenntnisse:</strong>&nbsp;Geben Sie hier besondere Fähigkeiten an (Skills und Methodenkompetenzen). Bei Hobbys etwas was fit hält (Sport) oder was Sie bildet (Kurse, Lesen), was Sie integriert (Vereinsarbeit) und/oder etwas triviales (Musik, wandern, kochen). Überdenken Sie die Angabe eines Hobby, welches mit Gewalt (bspw. Kickboxen) zu tun hat oder auf ein hohes Verletzungsrisiko (Leistungssport, Drachenfliegen etc.) hindeutet. Sollten Hobbys überhaupt noch angegeben werden? Ist das zeitgemäß? Grundsätzlich ja, auch wenn es nicht zwingend notwendig ist. Über Hobbys kann oder könnte man Rückschlüsse auf Ihr Engagement, Ihre Durchsetzungskraft und/oder Zielstrebigkeit ziehen.</li>



<li><strong>Ehrenamtliche und soziale Tätigkeiten:</strong> Durchweg positiv zu bewerten, daher eine sinnvolle Angabe (bspw. ehrenamtlicher Fußballtrainer der E-Jugend in XY-Stadt, freiwillige Feuerwehr usw.). Junge Bewerber können hier auch gerne Angaben über schulische Aktivitäten machen (Klassensprecher, Mitglied der Schülerzeitung oder Jahrbuch AG etc.).</li>
</ul>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">9.-10. Abschluss, Unterschrift</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ort, Datum, Unterschrift</strong>: Fällt bei einer Online-Bewerbung meist weg bzw. können Sie einscannen und als Bild einfügen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Unterschrift verbürgt sich der Kandidat für die gemachten Angaben, daher können bewusst falsch gemachte Angaben möglicherweise strafrechtlich relevant sein.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Deckblatt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Möchten Sie Ihrem Lebenslauf ein Deckblatt voran stellen, sollte Sie darauf achten, dass das Layout/Design dem des darauf folgenden Lebenslauf entspricht. Darüber hinaus sind folgende Angaben sinnvoll:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Großes Bewerbungsfoto (bis zu ca. 7 cm Breite x 10 cm Höhe)</li>



<li>Vollständiger Name (Vor- und Nachname)</li>



<li>Kontaktdaten wie Adresse, Telefonnummer und E-Mail</li>



<li>Persönliche Daten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Optional</strong> können Sie noch angeben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Grund der Bewerbung:&nbsp;Bspw. Bewerbung als „kaufmännischer Geschäftsführer“</li>



<li>Personalisiert an Empfänger/Firma:&nbsp;Bei der Firma Mustermann AG</li>



<li>optional zusätzlich: Zusammenfassung / Aufzählung Ihrer Stärken und Erfahrungen</li>



<li>optional zusätzlich: Zusammenfassung / Aufzählung Ihrer&nbsp;Schwerpunkte Ihrer bisherigen Tätigkeiten</li>



<li>optional zusätzlich: „Inhaltsverzeichnis“ bzw. Aufzählung der „Anlagen“</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Nicht auf den Anruf warten: So machen Sie Karriere mit dem Headhunter</title>
		<link>https://volira.de/beruf-und-karriere/nicht-auf-den-anruf-warten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 13:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf und Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Headhunter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Headhunter gelten als mächtig und schwer zugänglich – dabei warten die spannendsten Karrierechancen oft nicht auf einen zufälligen Anruf. Wer weiß, wie er sich für Personalberater sichtbar macht, öffnet sich die Tür zum verdeckten Stellenmarkt und zu Positionen, von denen andere nur träumen. Wir zeigen, mit welchen Schritten Sie selbst aktiv werden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Karrieresprungbrett Headhunter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch immer umweht die Headhunter-Branche ein Hauch von Geheimnis und großer Macht. Einfluss haben sie in der Tat. Aber Ehrfurcht ist nicht nötig. Headhunter sind offener und hilfsbereiter als oft gedacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Idee, den Headhunter bei der Karriereplanung mit einzubeziehen kommt kaum einer. Dabei gibt es gute Gründe dafür, wieso Bewerber neben den üblichen Karrierewegen wie Job-Portale, Stellenanzeigen, Business-Netzwerke, Vitamin B etc. auch den Headhunter in die Karriereplanung mit einbeziehen sollten. So hilft der Headhunter bei der Bewerbung und über ihn erhalten Kandidaten Zugang zum verdeckten Stellenmarkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür müssen Sie nicht auf den berühmten Anruf warten, Sie können auch selbst aktiv werden. Scheu und falsche Ehrfurcht sind völlig fehl am Platz, im Gegenteil: Die meisten Headhunter freuen sich auf neue Kandidaten, die sie vermitteln können. Also: Gehen Sie auf einen Personalberater zu, treten Sie mit Ihm in Kontakt und warten Sie nicht, bis er sich bei Ihnen meldet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Sie mit Ihm in Kontakt treten und welche Vorteile die Karriere mittels Personalberater bieten, erklären wir Ihnen im Folgenden Abschnitten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Gehören Sie zur Zielgruppe der Headhunter?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Headhunter bzw. Personalberater sind auf das Suchen und Finden von Fach- und Führungskräften spezialisiert. Das heißt., dass Personalberater keineswegs nur noch Top-Führungskräfte, sogenannte Executives suchen (daher auch der ursprüngliche und eigentliche Bezeichnung für die Tätigkeit des Headhunter: „Executive Search“). Bereits seit den 90er Jahren hat sich das Suchfeld der Personalberater stark verändert. Mittlerweile ist es üblich, dass auch Spezialisten-Positionen (also Fachkräfte) über Personalberater gesucht werden. Dagegen ist die Such nach Führungsfunktion über Personalberater üblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Umkehrschluss gilt also folgendes: Gehören Sie zur Gruppe der „Führungskräfte“, so gehören Sie mit großer Wahrscheinlichkeit automatisch zur Zielgruppe der Personalberater. Je höher Sie in der Hierarchie innerhalb der Unternehmensorganisation stehen, umso wahrscheinlicher ist es, dass Sie früher oder später mit Personalberatern in Kontakt kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob Sie zur Zielgruppe der Fachkräfte und Spezialisten gehören, hängt vor allem davon ab, in welchem Umfeld Sie tätig sind, in welcher Position und wie hoch Ihr aktuelles Gehalt ist. Fach- und Führungskräfte, die 60.000 Euro und mehr verdienen, sind für den Headhunter interessant, da ein Gehalt in dieser Höhe für Erfahrung und Qualifikation spricht. Bei einem Gehalt von über 100.000 Euro sind Sie normalerweise bei allen Beratern willkommen, die in Ihrem Branchenumfeld tätig sind. Darüber hinaus sollten Sie mindestens zwei bis drei Jahre Berufserfahrung haben und eine gefragte berufliche Qualifizierung beziehungsweise Spezialisierung vorweisen können.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Sie einen Headhunter auf sich aufmerksam machen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie bei einem Unternehmen fest angestellt sind und Ihr Berufsfeld zu der Suche eines Personalberaters gehört, dann wird er Sie früher oder später finden, denn das ist sein Job und dafür wird er bezahlt. Um aber schneller auf sich aufmerksam zu machen, können Sie die im Folgenden beschriebenen Maßnahmen ergreifen.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Checkliste</strong>: So machen Sie sich für einen Personalberater sichtbar und interessant</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie sind bei einem Unternehmen fest angestellt (passt nicht zu sichtbar)</li>



<li>Sie bewerben sich initiativ bei einem Personalberater</li>



<li>Sie treten als Auftraggeber des Personalberaters erstmals mit ihm in Kontakt. Vorteil hier ist, dass Sie die Arbeitsweise des Personalberaters kennenlernen und verschiedene Personalberater ausprobieren können</li>



<li>Sie werden von Kollegen/Bekannten empfohlen, die zuvor mit dem Personalberater im Kontakt standen</li>



<li>Sie sind gut vernetzt durch Jobbörsen oder Business-Netzwerke wie <a aria-label="Xing (opens in a new tab)" href="https://www.xing.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Xing</a>, <a aria-label="LinkedIn (opens in a new tab)" href="https://www.linkedin.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">LinkedIn</a>, Twitter und Facebook</li>



<li>Sie arbeiten in einem stark nachgefragten Umfeld und Branchen. Dazu gehören funktionale Themen wie Marketing, Vertrieb und Ingenieursthemen im technischen Umfeld sowie viele Positionen in der Informationstechnologie. Personen in diesem Berufsumfeld werden von Personalberatern sehr häufig gesucht. Oder Sie besitzen besondere und seltene Qualifikationen</li>



<li>Sie erscheinen auf der Firmenwebsite Ihres Arbeitgebers</li>



<li>Sie veröffentlichen Presseartikel oder schreiben Bücher</li>



<li>Sie treten auf Messen, Tagungen oder Konferenzen als Redner auf</li>
</ul>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Herausforderung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Problematisch wird es, wenn Sie nicht fest angestellt sind (Freiberuflich tätig oder arbeitslos) und bei keinem Unternehmen fest angestellt sind. Das macht es notwendig, dass Sie mit Ihrem Lebenslauf in den richtigen Datenbanken vertreten sind. Dazu gehören neben Business-Netzwerken wir Xing oder LinkedIn auch Jobbörsen wie bspw. Experteer, Placement24, Monster oder Stepstone.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus macht es im natürlich auch Sinn, seinen Lebenslauf initiativ an (die richtigen) Personalberater zu senden und dafür zu sorgen, in diesen Datenbanken vertreten zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten Sie wiederum bei einem Unternehmen nicht fest angestellt sein und in keiner Datenbank vertreten sein ist die einzige Möglichkeit, wie der Personalberater sie findet, die Empfehlung eines Dritten, der mit Personalberatern in Kontakt steht. Also ist die Pflege seines eigenen, privaten Netzwerks auch von hoher Bedeutung.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile der Zusammenarbeit mit dem Headhunter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In erster Linie ist der Headhunter vertrauensvoller Vermittler von Jobofferten, dessen Diskretion und Vertraulichkeit immer im Vordergrund stehen sollte und der Ihnen den Zugang zum verdeckten Stellenmarkt vorbereitet. Einige der entscheidenden Vorteile sind wie folgt:</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Gestärkte Position gegenüber dem Auftraggeber</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allen anderen Vorteilen ist Ihre vorteilhaftere Verhandlungsposition gegenüber dem suchendem Unternehmen hervorzuheben: Während Sie mit Ihrer Initiativbewerbung die Position des Bittstellers einnehmen, werden Sie im Fall der Empfehlung durch den Headhunter zu einer der am besten passenden Kandidaten für den zu besetzenden Job. Diese neue und einzigartige Ausgangssituation versetzt Sie in eine stärkere Verhandlungsposition gegenüber dem Unternehmen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Zugang zum verdeckten Stellenmarkt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Über den Personalberater erhält der Kandidat Zugang zum verdeckten Stellenmarkt. Oft werden seitens des Auftraggebers Positionen über den Personalberater besetzt, die auf andere Weise (Jobbörsen, Internetseite der Unternehmen etc.) nicht ausgeschrieben werden. In solchen Fällen hat ein Kandidat kaum eine Chance, sich auf diese Stellen zu bewerben. Man schätzt, dass nur etwa ein Drittel der Führungspositionen auf dem offenen Stellenmarkt veröffentlicht werden, die restlichen werden von Personalberatern besetzt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen eines Projekts beraten und unterstützen Personalberater bei der Erstellung und Optimierung von Bewerbungsunterlagen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Karriereberatung &amp; Perspektive</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Personalberater berät und coacht den Kandidaten auch über sein bisheriges Tätigkeits- und Branchenprofil hinaus und erweitert so die Chancen, in neuen Branchen- und Tätigkeitsbereichen, an die der Kandidat selbst möglicherweise noch nicht gedacht hat, Fuß zu fassen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Markt- und Branchenkenntnis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Personalberater können aufgrund ihrer Markt- und Branchenkenntnis Kandidaten sehr gut beraten, welches der nächste sinnvolle Karriereschritt sein kann, und sind somit aktiv an der Karriereplanung der Kandidaten beteiligt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Netzwerk</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Personalberater haben in der Regel ein sehr großes Netzwerk. Je länger eine Beratung erfolgreich am Markt vertreten ist, umso höher sind die Chancen für den Kandidaten, allein aufgrund des Netzwerkes des Personalberaters vermittelt zu werden.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Informationen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Personalberater informiert den Kandidaten im Vorfeld ausführlich über das Unternehmen und die zu besetzende Position, sodass sich der Kandidat ein gutes Bild über den ihm angebotenen Job machen kann. Er kann sich ein Urteil darüber bilden, ob die angebotene Stelle zu ihm passt und eine Perspektive darstellt. So gibt der Berater Hinweise, die es dem Kandidaten ermöglichen bei einem Präsentationstermin seine Chancen zu erhöhen, oder aber er empfiehlt dem Kandidaten im Vorfeld, von der Bewerbung Abstand zu nehmen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Moderation und Unterstützung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Personalberater unterstützt und berät den Kandidaten bei der Vorbereitung der Vorstellungsgespräche, während des gesamten Bewerbungsprozesses und moderiert zwischen dem Kandidaten und dem Auftraggeber auch während der Vertragsverhandlungen und darüber hinaus.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Gehaltsfrage</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Berater kennt die Branche und weiß, welches Gehaltsniveau für die zu besetzende Position gerechtfertigt ist und was der Kunde bereit ist zu zahlen. Auch in diesem Punkt kann der Berater als Moderator auftreten.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Absage</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu den meisten Absagen bei einer Direktbewerbung durch ein Unternehmen, erhält der Kandidat bei einer Absage durch den Personalberater eine Begründung, die der Berater zuvor mit dem Auftraggeber besprochen hat. Diese Begründung sollte sich der Kandidat zunutze machen, um bei der nächsten Bewerbung mehr Chancen auf den neuen Job zu haben.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Kosten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tätigkeit des Personalberaters im Rahmen einer Suche ist für den Bewerber kostenlos.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">So finden Sie den richtigen Headhunter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Berater Ihnen eine Weiterentwicklung offeriert, ist es eher nebensächlich, ob er zu „den“ führenden und bekanntesten Personalberatungen gehört oder nicht. Dennoch gibt es einige Punkte, die unbedingt beachtet werden sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Anhaltspunkt bieten diverse Verbände, wie der in Deutschland führende Verband BDU (Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.) oder der international vertretene Verband der AESC (Association of Executive Search Consultants). Wer hier Mitglied ist, verpflichtet sich zur Einhaltung strenger Berufsgrundsätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Problematisch in diesem Zusammenhang ist, dass einige der aktiven Personalberater in Deutschland kein Mitglied beim BDU, AESC oder einem anderem Verband sind. Die Gründe sind individuell und vielfältig und haben im seltensten Fall mit einer unprofessionellen Arbeitseinstellung oder der Qualität einzelner Personalberatungen zu tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie nach Ihrer Recherche unsicher sind, ob der oder die gefundenen Personalberater zu Ihnen passen, dann rufen Sie diese einfach an und suchen Sie aktiv den persönlichen Kontakt! Man wird Sie aufklären und bitten, sofern dieser Schritt für beide Parteien sinnvoll ist, einen aktuellen Lebenslauf zuzusenden, damit der Berater Sie besser kennenlernen und einschätzen kann oder Sie direkt zu einem persönlichen Gespräch einladen. Der Lebenslauf ist als Grundlage und Vorbereitung eines weiteren Gesprächs bzw. einer Beratung zu verstehen.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wertvolle Tipps</h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Vertrauen und persönlicher Eindruck</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vertrauen Sie bei der Wahl des Personalberaters auf Ihr Bauchgefühl. Da die Branche in erster Linie ein personenbezogenes Geschäft ist, entscheidet die Personalberater-Persönlichkeit und nicht zwingend das Personalberatungs-Unternehmen, für das er tätig ist, über den Erfolg einer Zusammenarbeit. Sollte der Bewerber kein Vertrauen zu einem bestimmten Personalberater haben – aus welchen Gründen auch immer –, sollte er nach Abschluss des Mandats oder bereits im Vorhinein nicht weiter mit diesem zusammenarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verwechseln Sie aber das Thema Vertrauen nicht mit Sympathie. Es kommt nicht zwingend darauf an, ob Sie den Berater als sympathisch oder unsympathisch empfinden. Solange der Berater seiner Arbeit vertrauensvoll, ordentlich und erfolgreich nachkommt, können Sie gut mit ihm zusammenarbeiten und der Grundstein für eine langfristige und partnerschaftliche Zusammenarbeit geschaffen</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Erfahrung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Langjährige Erfahrung einer Personalberatung/eines Personalberaters lässt auf einen kontinuierlich verbesserten und hohen Qualitätsstandard schließen. Vermeiden Sie es, mit Beratern zusammenzuarbeiten, die alles und jeden vermitteln oder den Anschein erwecken, mit Lebensläufen zu „handeln“. Diese Berater sind wenig seriös und haben mit dem Executive Search wenig zu tun.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Größe der Personalberatung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Größe einer Personalberatung lässt durchaus auf die Anzahl der Kunden und die zu vermittelnden Jobangebote schließen, was die Chance erhöht, ein interessantes Jobangebot von dieser Beratung zu erhalten. Größe steht allerdings nicht zwangsläufig für Qualität.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Spezialisierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der mittelfristigen Karriereplanung macht es Sinn, Kontakt zu diversen Personalberatern intensiv zu pflegen. Bei den ausgewählten Beratern sollte es sich um solche handeln, die einige Kunden in Ihrer Branche betreuen, damit die Wahrscheinlichkeit, ein gutes Angebot zu erhalten, steigt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Diskretion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diskretion versteht sich eigentlich von selbst, aber auf eine Regel sollte der Kandidat besonderen Wert legen: Ohne sein Wissen dürfen sein Name beziehungsweise seine Unterlagen nicht an den Auftraggeber (oder jede andere dritte Person) übermittelt werden. Der Personalberater muss Sie vorher darüber informieren.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Konkretes Mandat</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Üblicherweise kann davon ausgegangen werden, dass der Personalberater für die Suche ein Mandat des Auftraggebers hat und nicht ohne Grund Kandidaten anspricht. Sollten Sie sich unsicher sein, so fragen Sie den Berater direkt nach dem Kunden, für wen er sucht und ob er Ihnen eine Positionsbeschreibung (ausführliche Stellenbeschreibung), in der die zu besetzende Stelle beschrieben wird (ähnlich einer Anzeige), zusenden kann.</p>
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		<item>
		<title>Auf zu neuen Ufern: Bei Jobsuche die Branche wechseln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 12:58:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf und Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Jobsuche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach vielen Berufsjahren reizt oft ein Branchenwechsel – doch Unternehmen bevorzugen erfahrene Branchenkenner. Wir zeigen, wie Netzwerk, klare Ziele und eine gute Argumentationsstrategie den Umstieg dennoch gelingen lassen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Lust auf Veränderung - Durch Wechsel der Branche neues erleben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sie kennen das: Sie sind kein Berufsanfänger mehr – ganz im Gegenteil, Sie haben viel gesehen und Ihre Erfahrungen gemacht. Nach vielen Jahren im gleichen oder ähnlichen Job würde Sie aber gerne mal etwas neues kennenlernen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neue Arbeitsumgebung, neue Menschen, neue Themen, neue Herausforderungen. Das Verlangen, nach vielen Berufsjahren mal etwas Neues zu wagen und zu erleben treibt viele Berufserfahrene um. Was bietet sich da mehr an, im Rahmen eines Jobwechsels mal in neue Branchen zu schnuppern, was Neues zu lernen? Sie sind noch „jung und dynamisch“ (zumindest fühlen Sie sich so) und sind bereit für neue Taten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele andere Gründe die Branche zu wechseln: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>geringes Gehaltsniveau der aktuellen Branchen</li>



<li>Image der aktuellen Branche ist nicht optimal und/oder die Werte sind für Sie nicht mehr vertretbar</li>



<li>Ihre Branche schwächelt und es gibt kaum Aussicht auf Besserung.</li>



<li>Ihre aktuelle Branche ist nicht zukunftsfähig und wird in naher Zukunft noch weiter an Bedeutung verlieren</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auf die anfängliche Motivation folgt häufig schließlich die Ernüchterung – Bewerbungen werden abgelehnt, das Vorhaben, neues kennenzulernen scheitert. <strong>Aber wieso? Und was können Sie tun und wie können Sie sich optimal vorbereiten, damit es doch klappt?</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Branchenwechsel und seine Tücken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unabhängig ob der Kontakt zum Unternehmen über einen Headhunteroder direkt mit dem Unternehmen besteht oder ob Sie sich initiativ über eine Stellenanzeigen oder "Vitamin B" bewerben - in jedem Fall gilt folgendes: Wenn ein Unternehmen einen neuen Mitarbeiter sucht, wird im Vorfeld ein Stellenprofil erstellt. D.h. das Unternehmen macht sich im Vorfeld Gedanken, wie der ideale Kandidat aussehen soll (Wunschkandidat).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehört neben der fachlichen und persönlichen Eignung auch die Branchenerfahrung, d.h. man stellt sich die Frage, wo soll er herkommen, der/die neue Mitarbeiter*in? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man möchte quasi den „gebackenen und fertigen“ Kandidaten einstellen, der nach einer kurzen Einarbeitungszeit direkt loslegen kann. Und man möchte nicht erst noch erklären müssen, wie die Branche tickt. Vielmehr erhofft man sich bei Einstellung eines neuen Mitarbeiters auch neue Kontakte innerhalb der Branche und entsprechendes Branchen-Know-how, um als Unternehmen selbst die Chance zu nutzen, neuen Schwung, Ideen sowie Impulse zu erhalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Headhunter verschärft sich diese Anforderung an den idealen Kandidaten, schließlich zahlt man aus Unternehmenssicht Geld für die Suche nach dem oder der Besten, am Markt (und Branche) verfügbaren Kandidaten*in. Folglich sind Bewerber, die nicht aus der Branche kommen, für die man sucht, zunächst nicht immer die erste Wahl aus Sicht eines Headhunter (und Unternehmens).</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Lösung: So klappt es mit dem Branchenwechsel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei allem Verständnis für die Ausgangslage bei einer Suche nach neuen Kandidaten durch Unternehmen oder Headhunter stellt sich nun doch die Frage, was Sie tun können, um dem entgegenzuwirken und dennoch die Branche zu wechseln? </p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Such nach Jobs ohne zwingende Branchenspezialisierung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst erleichtert es, wenn Sie bereits in einem Themenumfeld arbeiten, das keine Branchenspezialisierung voraussetzt. Bspw. im Bereich der IT sind Sie Systemadministrator. Hier spielt es nur eine untergeordnete Rolle, ob Sie die IT-Systeme eines Automobilzulieferes oder eines Maschinenbauers administrieren. Ähnliches gilt für Positionen im Finanzwesen, Personalwesen, Organisation, Marketing – also alles, was einen tendenziell mehr organisatorischen/administrativen Bezug hat als einen operativen. Ein Branchenwechsel ist bei diesen Fachbereichen mit weniger Hürden verbunden als bspw. im Vertrieb, Produktion, Entwicklung usw. wo es um sehr Branchenspezifische Produkte und entsprechendes Know-how geht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ein Beispiel aus dem Vertrieb: Sie haben sich über Jahre einen Kundensatmm in einer bestimmten Branchen aufgebaut. Sie leben von Ihrem Netzwerk und Ihrem Wissen um die Eigenheiten der Branche, in der Sie tätig sind. Sucht nun ein Unternehmen einen neuen Vertriesmitarbeiter, möchte man sich auch dessen Kontakte innerhalb der Branche zunutze machen (einkaufen).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wechseln Sie nun die Branche, fangen Sie quasi von neuem an. Kein Netzwerk, keine Kunden, kein Bezug zur Branche. Das Handwerk der Verkaufs kennen Sie, aber letztlich müssten Sie sich in Produkte und Branche neu „einfuchsen“. Jetzt stellen Sie sich vor, Sie sind auch noch Vertriebsleiter – was nun? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konsequenz ist gleichzeitig die Lösung zu diesem Problem: Letztlich müssten Sie erhebliche Einschnitte bei Verantwortung und Gehalt hinnehmen, um einen Branchenwechsel zu realisieren. Nun müssen Sie sich die Frage stellen: Wollen Sie das? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gehen Sie also zunächst in sich und schauen Sie, welche Branchen ähnlich Anforderungen an Ihr Profil stellen und wo es weniger eine Rolle spielt, woher (aus welcher Branche) Sie kommen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Netzwerk und persönliche Kontakte nutzen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wie sooft im Leben: Ein gutes Netzwerk hilft. Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Der Recruiter, Headhunter oder Fachverantwortliche liest Ihren Lebenslauf .... und lehnt Sie ab, weil Sie nicht die notwendigen Branchenkenntnisse mitbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und hier kommt Ihr Netzwerk zum Einsatz: All Ihre erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse, vor allem Ihre Persönlichkeit und Soft Skills, werden nur unzureichend in einem Lebenslauf dargestellt. Ihr Partner aus Ihrem Netzwerk kann dies aber beim Leser Ihres Lebenslaufs tun und Sie als "die richte Frau oder richtigen Mann" für den Job empfehlen - jenseits Ihres Lebenslaufs oder Ihnen zumindest ein Vorstellungsgespräch vermitteln. Überzeugen müssen Sie dann natürlich selbst...</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit anderen Worten: Je stärker und größer Ihr Netzwerk ist, umso leichter wird Ihnen ein Branchenwechsel fallen. Fangen Sie also früh genug an, sich sowohl ein reales als auch ein virtuelles Netzwerk aufzubauen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Sich zu verkaufen wissen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sie müssen Ihren zukünftigen Arbeitgeber davon überzeugen, dass Sie - trotz fehlender Branchenerfahrung - der/die Richtige für den Job sind. Und wie es im Vertrieb üblich ist, konzentrieren Sie sich auf die Vorteile, nicht auf die Nachteile. D.h. Sie sollten sich nicht darauf konzentrieren, wieso Sie aus einer Branche weg wollen, sondern wieso Sie in eine neue Branche wechseln wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h6 class="wp-block-heading">Persönlichkeit herausstellen: Fehlende Erfahrungen kompensieren</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Branchenkenntnisse fallen weg - also konzentrieren Sie sich auf Ihre fachliche und persönliche Qualifikationen, die für die angestrebte Branche relevant sind und begründen, wie Sie diese gewinnbringend einsetzen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und machen Sie nicht den Fehler, sich unter Wert zu verkaufen, nur um einen Branchenwechsel zu erzwingen. Sie haben eine berufliche Historie, verbunden mit viel Erfahrung...die Sie in jedem Fall als Mehrwert einbringen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h6 class="wp-block-heading">Ziele formulieren: Klare Aussage darüber treffen, wieso Sie die Branche wechseln wollen</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage wird kommen: Wieso wollen Sie die Branche wechseln? Und bevor Sie ins stottern kommen, sollten Sie sich gut auf diese Frage vorbereiten: Wieso wollen Sie denn die Branche wechseln?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht es um das Sammeln von neuen Erfahrungen? Oder wollen Sie sich fachlich weiterentwickeln? Haben Sie neue Ideen, die Sie nur in der neuen Zielbranche einsetzen können? Oder suchen Sie eine neue Herausforderung? Oder Sie erklären, was Ihnen in Ihrer aktuellen Branche fehlt und Sie dieses fehlende Stück nur in der neuen Branche finden werden. Oder ist es die Unternehmenskultur und Philosophie, die Sie kennenlernen möchten - bspw. vom Konzern zum Start-up? All das wird Ihre (positive) Motivation zusätzlich unterstreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h6 class="wp-block-heading">Motivation: Den Branchenwechsel als Chance sehen</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Was motiviert Sie, die Branche zu wechseln? Besser als Sie selbst kann es niemand beantworten. Und was immer es ist, lassen Sie es Ihr Gegenüber wissen. Neben den schon eingangs erwähnten Argumenten für einen Branchenwechsel kommen noch folgenden, oft verwendete Argumente ins Spiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Neue Erfahrungen und Umfeld</li>



<li>Neue Perspektiven </li>



<li>Neue Herausforderungen inkl. damit verbundener (persönlicher und fachlicher) Weiterentwicklung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus macht es durchaus Sinn, wenn Sie Ihre persönliche Begründung für einen Branchenwechsel (soft facts) mit wirtschaftlichen Motiven (hard facts) kombinieren.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassend</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie können Sie also einen erfolgreichen Branchenwechsel vollziehen? </strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Versuchen Sie möglichst in einer ähnlichen Jobfunktion zu bleiben, um Ihre erworbenen Kenntnisse und Stärken einbringen zu können</li>



<li>Nutzen Sie Ihr Netzwerk, denn es kennt Sie persönlich und kann Empfehlungen aussprechen</li>



<li>Seien Sie beharrlich, ohne Ihr Netzwerk und Ansprechpartner zu überstrapazieren</li>



<li>Bauen Sie sich im Vorfeld eine Argumentationsstrategie auf (also überlegen, welche branchenspezifischen Qualifikationen man besitzt), um Ihr Gegenüber davon zu überzeugen, dass Sie trotz mangelnder Branchenkenntnisse dennoch die richtige Frau oder Mann für den Job sind</li>



<li>Seien Sie selbstbewusst und bereiten Sie sich argumentativ gut vor</li>
</ul>
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		<title>Bewerbung: Die Gehaltsfrage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 11:54:58 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenmarketing]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorstellungsgespräch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gehaltsfrage ist ein kritischer Moment im Bewerbungsprozess. Wir zeigen, wie Sie sich optimal vorbereiten, Ihre Gehaltsvorstellungen selbstbewusst formulieren und typische Fehler bei der Gehaltsverhandlung vermeiden.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Kritischer Punkt – Die Gehaltsfrage</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage nach dem richtigen Gehalt ist im Bewerbungsprozess ein kritischer Punkt. Fehler und Fehleinschätzungen können zu einem vorzeitigen Abbruch der Gespräche führen. Aus Sicht des Bewerbers wäre der schlimmste Fall eine Gehaltshöhe, die unter seinen Möglichkeiten liegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine gute Vorbereitung ist wichtig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Bewerber müssen Sie auf die die Frage nach Ihren Gehaltsvorstellungen vorbereitet sein und sich im vorhinein über die Branchen- und Funktionsüblichen Gehälter informieren. Achten Sie darauf, ob Sie bei einem Jobwechsel auch gleichzeitig die Branche wechseln. Möglicherweise sprengen Ihre Gehaltsvorstellungen bei einem Branchenwechsel das branchenübliche Gehaltsgefüge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, in welcher Phase sich das Unternehmen befindet. Befindet es sich gegenwärtig in einem Aufwärtstrend, lassen sich Gehälter einfacher verhandeln als in einer stagnierenden oder gar schrumpfenden Wirtschaftsphase. Des Weiteren haben große Unternehmen oft eine höheres Gehaltsniveau als kleine und mittelständische Betriebe. Diese gleichen das aber oft mit mehr Verantwortung, Kreativität und schlanken Hierarchien wieder aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hier ein paar Anlaufstellen, wo Sie sich über branchenübliche Gehälter informieren können:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.gehalt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gehalt.de</a></li>



<li><a href="https://www.nettolohn.de/gehaltsvergleich.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nettolohn.de</a></li>



<li><a href="https://www.xing.com/salary/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Xing.com</a></li>



<li>gehaltsreporter.de</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Gehaltsverhandlung über den Headhunter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Gehaltsvorstellungen sollten Sie beachten, dass im Falle einer Einstellung Ihr bisheriges Gehalt anhand von Lohnsteuerdaten möglicherweise nachvollziehbar ist. Pokern ist fehl am Platz, denn der Berater weiß in der Regel, wie hoch die branchenüblichen Gehälter sind. Auch die weit verbreitete „goldene Regel“ von mindestens 15 bis 20 Prozent mehr Gehalt ist&nbsp;<strong>nicht&nbsp;</strong>richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht des Unternehmens definiert sich das Gehalt anhand der Erfahrung des Kandidaten und der Wichtigkeit der Position im Unternehmen. Als Bewerber müssen Sie also beim Wunsch nach einem höheren Gehalt immer mit der größer werdenden Verantwortung argumentieren: „Ich halte das Gehalt für diese Position für angemessen …“. Hätten die heutigen Vorstände immer nur 15 bis 20 Prozent mehr bei einem externen bzw. internen Wechsel bekommen, würden sie heute deutlich weniger verdienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Bewerber ist es wichtig, eine Risiko- und Ertragsanalyse vorzunehmen. Das Risiko besteht bei einem Wechsel zum größten Teil in dem Verlust des neuen Arbeitsplatzes bzw. in der Kündigung innerhalb der Probezeit. Bei der Ertragsanalyse ist neben der höheren Entlohnung für die meist größer werdende Verantwortung auch die zukünftige Perspektive beim neuen Arbeitgeber mit zu berücksichtigen. Geben Sie dem Personalberater also wahrheitsgemäß an, was Sie heute inklusive aller Nebenleistungen verdienen, und artikulieren Sie Ihre Erwartungshaltung nach Ihrer persönlichen Risiko- und Ertragsanalyse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kandidat sollte mit dem Personalberater seine Gehaltsvorstellungen offen diskutieren. Hierzu zählen neben der Höhe des Jahreszielgehalts auch mögliche Zusatzleistungen wie Firmenwagen, diverse Versicherungen und Pensionen, Aktienpakete, Handy auch zum privaten Gebrauch, Home-Office-Lösungen und sonstige Vergütungen bzw. nicht monetäre Vorzüge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Personalberater wird den Bewerbern (und das Unternehmen) bei der Findung der optimalen Gehaltshöhe beraten und seine Einschätzung abgeben. Der Berater verfügt über umfangreiches Wissen über das Gehaltsniveau in Abhängigkeit von der jeweiligen Qualifikation, Berufserfahrung, Branche und Region.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gehaltsverhandlung mit dem Unternehmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Letztlich verhandelt aber nicht der Headhunter das Gehalt mit dem Unternehmen, sondern ausschließlich der Bewerber selbst.</strong>&nbsp;Also liegt es an ihm, was am Ende der Gehaltsverhandlungen dabei rauskommt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Faktoren, die das Gehalt beeinflussen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Branche,</li>



<li>ausgeübte Funktion,</li>



<li>regionale Abhängigkeiten,</li>



<li>Größe (Konzern, Mittelstand, Kleinunternehmen oder Startup) und</li>



<li>Internationalität des Unternehmens,</li>



<li>Image und Reputation,</li>



<li>Marktsitutation des Unternehmens sowie</li>



<li>Ihre persönlichen Voraussetzungen und Qualifikationen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">All diese Faktoren sollte der Bewerber bei einer Gehaltsformulierung bedenken und einbeziehen. Sollten Sie in einem Interview nach Ihren Gehaltsvorstellungen gefragt werden, sollten Sie - aufgrund Ihrer guten Vorbereitung - eine Vorstellung formulieren können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Richtig Verhandeln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fragt das Unternehmen nach Ihren Gehaltsvorstellungen, sollten Sie immer eine Bandbreite von... bis... angeben. So halten Sie sich Verhandlungsspielraum offen. Bevor Sie aber darauf antworten, sollten Sie immer die Gegenfrage stellen, welche Erwartungen an Sie gestellt werden (sofern vorher nicht schon geschehen). In der Regel bezieht sich die Angabe bzw. Frage immer auf das Jahreszielgehalt und nicht auf Monatsgehälter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Des weiteren können Sie durchaus über erfolgsabhängige Gehaltsanteile verhandeln (fixer und variabler Gehaltsanteil). Diese variablen Anteile sind nur im Fall eines vorher definierten Erfolgs auszahlbar und minimieren so das anfängliche Risiko des Unternehmens. Bei Eintritt Ihres Erfolgs können Sie dann mehr Gehalt erwarten, da Sie vorher auch Teile des Risikos getragen haben. Über weitere Sachbezüge wie Altersvorsorge, Firmenwagen, Kindergarten, Aktien etc. lassen sich weitere Gehaltspakete optional schnüren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufteilung nach möglichen 13. Gehalt, Weihnachtsgeldern etc. sind dem Unternehmen grundsätzlich nachrangig, da es dem Unternehmen immer um das Jahresgehalt geht. Wie es am Ende aufgeteilt wird, spielt nur eine untergeordnete Rolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gehaltsangabe im Lebenslauf?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Gehaltsvorstellungen gehören nicht in den Lebenslauf. Wird bspw. in der Anzeige danach gefragt, sollten Sie Ihre Gehaltsvorstellungen im Anschreiben formulieren (oder E-Mail). Geben Sie eine Bandbreite von … bis ... an. Die Angabe einer Bandbreite zeigt eine gewisse Flexibilität und lässt Ihrem Gegenüber etwas Verhandlungsspielraum. So beenden Sie die Gespräche durch die Formulierung eines Fixgehalts nicht schon bevor Sie überhaupt begonnen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Headhunter sollten Sie Ihre Gehaltsvorstellungen immer möglichst schnell mitteilen. Bei einer Bewerbung direkt beim Unternehmen können Sie bis zum Interview damit warten (telefonisches oder persönliches Interview), sofern nicht - wie vorher schon beschrieben - explizit im Vorfeld danach gefragt wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die größten Fehler bei der Gehaltsverhandlung</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Pokern</li>



<li>falsch argumentieren</li>



<li>schlechte Vorbereitung</li>



<li>keine genaue Vorstellung vom Gehalt haben</li>



<li>sich unter Wert verkaufen</li>



<li>falschen Zeitpunkt für die Gehaltsverhandlung wählen</li>



<li>Gehalt wird unsicher und mit wenig Selbstbewusstsein kommuniziert</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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